Spitzenreiter besiegt
Der BV Bad Lippspringe zeigt vor allem in Halbzeit zwei, was in ihm steckt und die Mannschaft sichert sich völlig verdient den nächsten Dreier!
Die erste Chance aus Bad Lippspringer Sicht ergibt sich in der 8. Minute, als Engin Deniz sich durchsetzt und zum Schuss kommt. Der gegnerische Torwart bekommt den Ball mit etwas Mühe und Glück unter sich zum Stillstand.
Danach soll die Partie erstmal das Mittelfeld im Griff haben. Es folgen kaum gefährliche Chancen auf unserer oder der gegnerischen Seite.
Dann eine Standardsituation: Die Ecke der Gegner geht hoch in die Mitte und ein Kopfball sitzt. Es steht 0:1 (34.)
Kurz danach setzt sich Cagatay Karaca gegen drei Spieler durch, kann bevor er zu Fall kommt noch in die Mitte passen, findet dort Deniz, aber das Leder geht etwa ein Meter überm Tor ins Aus.
Der Rückstand führt dieses Mal überhaupt nicht zu Lethargie oder Unsicherheit, sondern beflügelt den BVL regelrecht.
Auch der Start in Halbzeit zwei kann sich sehen lassen. Karaca passt auf Noel Hirschberg, der jedoch am Keeper scheitert. Nur zwei Minuten nach Anpfiff der zweiten Hälfte schießt Markus Witmann aus etwa 18 Metern ins obere linke Eck und gleicht so aus (1:1). Nur Sekunden später wird er fast doppelt belohnt - der Ball geht allerdings knapp am Tor vorbei zur Ecke.
Wieder bekommen auch seine Knochen ordentlich etwas ab. Als er zum zweiten Mal hart gefoult wird, gibt's den verdienten Elfmeter, den Karaca verwandelt (66. Minute 2:1).
Hirschberg sollte noch einmal den Ausbau der Führung auf dem Fuß haben, dreht sich in der 75. Minute um sich selbst, zielt mittig, scheitert aber erneut am Kirchlengerner Torwart.
Der BVL macht weiter Druck. Der eingewechselte Maurice Malak versucht's aus rund 18 Metern von links, der gegnerische Keeper kommt noch mit den Fingerspitzen an den Ball.
Deniz schickt kurz darauf nochmal Hirschberg, aber der Abseitspfiff folgt.
In der letzten Sekunde der Nachspielzeit schießt Malak dann über den gesamten Platz - das Leder schlägt dank leerstehendem Tor ins Netz - 3:1 und der völlig verdiente Schlusspfiff!
Bericht: CH
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