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Trainer der Ersten zur neuen Saison

Trainer TschernikBVL-Trainer: Tobias Tschernik im Gespräch mit Clemens Tofall

Der in der vergangenen Saison in der Bezirksliga Gruppe 3 beim SV GW Anreppen tätige Coach Tobias Tschernik trägt seit dem 01.07.2019 die Verantwortung an der Seitenlinie und beim Training des BVL.

Tschernik hatte seinem Ex-Verein bereits vor der Winterpause seinen Abschied nach nun fast 2 Jahren Tätigkeit in der Bezirksliga mitgeteilt. Bravourös hat er mit Anreppen die Bezirksliga gehalten. Somit kommt es im Verlauf der Serie zu durchaus reizvollen Klingenkreuzen mit seinem Ex-Team.

Der Tudorfer Tschernik, im wirklichen Leben als Elektrotechniker tätig, wurde der Mannschaft des BVL bereits im April durch Fußballobmann Ralf Kowalleck vorgestellt. Seine bisherigen Trainerstationen waren vorwiegend im Jugendbereich u.a. SV Lippstadt, SC Delbrück und SC Paderborn und nun im Seniorenbereich zuletzt bei den Anreppenern, mit denen er trotz schwieriger Bedingungen den Klassenerhalt in der Bezirksliga schaffte. "Die Herausforderungen beim Traditionsverein BVL ist sehr reizvoll. Daher habe ich mich bewusst dafür entschieden diese Herausforderung mit allen Verantwortlichen im Verein zu übernehmen", so Tschernik bei seiner Verpflichtung. Nun hat Tobias vor dem Saisonbeginn mit FuPa gesprochen und nochmals seine Wünsche und Ziele verdeutlicht. Hier das Interview zum Nachlesen:

Positiver Eindruck

„Mit dem bisherigen Verlauf der Vorbereitung bin ich sehr zufrieden. Wir haben eine hohe Trainingsbeteiligung und die Mannschaft zeigt eine enorme Einsatz- und Lernbereitschaft. Bisher ist es uns gut gelungen die Neuzugänge zu integrieren und die ersten Testspielergebnisse stimmen mich positiv“, berichtet der Ex-Trainer vom SV Grün-Weiß Anreppen.

„Die Vorbereitungsspiele verliefen mit dem 3:1 beim TSV Tudorf, 3:2 gegen den VfL Lichtenau und 2:1 beim Hövelhofer SV sehr positiv. Zudem gab es im Kreispokal beim B-Ligisten SG Mantinghausen/Verlar einen 2:1-Sieg. Die Mannschaft funktioniert bereits nach wenigen Wochen ganz ordentlich“. Und das war Tschernik auch ganz wichtig. (Anm.d. Red.:es folgten noch eine 0:2-Niederlage gegen die Reserve des SC Paderborn und ein 3:1-Sieg im Pokal gegen den A-Ligisten SV 21 Büren)

Spiel variabel gestalten

„Wenn wir in dieser Liga bestehen wollen, ist es wichtig auf und neben den Platz eine Einheit zu bilden. Sportlich arbeiten wir in vielen Bereichen, um unser Spiel variabel zu gestalten. Ich bin kein Freund davon meiner Mannschaft nur eine Art von Fußball zu vermitteln“, so Tschernik, der unabhängig von Gegner und System Lösungen finden möchte, um erfolgreich zu sein.

Er wolle mit seinem Team dem eingeschlagenen Weg auch treu bleiben, wenn es mal nicht so läuft. Man habe sich bewusst dazu entschieden, den Kern der Mannschaft zu verändern. „Unser Ziel ist es, dass der BVL wieder eine Mannschaft auf den Platz bringt, die sich füreinander und für den Verein zerreißt. Deshalb können wir unsere sportliche Situation und die damit verbundene Zielsetzung auch ganz genau einschätzen. Es steckt eine Menge Potential in der Mannschaft, wir backen aber bewusst ganz kleine Brötchen und sind selbst gespannt wie sich die Jungs entwickeln“, sagt der neue BVL-Trainer.

Höheres Niveau in der Liga

Wie man in dieser Liga bestehen kann, zeigte er in der Vorsaison mit Anreppen. Tschernik kennt diese Klasse und kann die Chancen des Absteigers gut einschätzen. Er geht davon aus, dass sich sechs bis acht Mannschaften oben festsetzen werden. „Den Rest sehe ich als sehr ausgeglichen an und genau das sind die Teams, mit denen ich uns auf Augenhöhe sehe. Ich sehe das Niveau der Liga auf jeden Fall noch ein wenig höher als im vergangenen Jahr. Mit den Reservemannschaften aus Brakel und Delbrück kommen zwei spielstarke Mannschaften dazu, die eine gute Rolle spielen können“, meint Tschernik.

Dass es gleich zum Liga-Auftakt nach Atteln ging, fand der Coach gut: „Eine hohe Hürde am ersten Spieltag ist eher positiv. So weiß meine Mannschaft direkt was Sie in dieser Liga erwartet.“ Jetzt kommt FC Blau-Weiß Weser, dann geht´s zur DJK Mastbruch. Tschernik meint: „Ich bin insgesamt zufrieden mit dem Auftaktprogramm. Aktuell ist es eh noch zu früh, um einschätzen zu können, welche Mannschaft gut und welche schlecht aus den Startlöchern kommt.“ Als Saisonziel hat Tobi definiert: In der Liga ankommen und frühzeitig die Klasse sichern.

Bericht: CT