Situation der 1. Mannschaft

Logo BVLEs gibt viel zu tun: packen wir es an.

Die 1. und 2. Mannschaft des BV Bad Lippspringe befinden sich derzeit weder in der Landes- noch in der Kreisliga in einer guten Situation und stehen auf einem mittlerweile als sicher zu bezeichnenden Abstiegsplatz.
Das Warum für die 1. zu finden ist nicht unbedingt schwer und zeichnete sich quasi im zweiten Jahr nach dem Aufstieg 2015, also mit der Serie 2016/2017 ab.

Bis zum Ende jeder Saison gingen oder wurden mindestens 12 Spieler der 1.Mannschaft gegangen. Kontinuierlich. Jede Saison musste quasi ein komplett neues Team gebildet werden. Dass das nicht gut war, konnte man in den Tabellen verfolgen. Ab 2016 fand sich der BVL mehr oder weniger in den unteren Tabellenrängen und hatte oftmals mit Mühe im Kampf um den Klassenerhalt.

In der letzten Saison, in der ja bekanntlich die Liga erst in der letzten Minute des letzten Spieltages geschafft wurde, lagen dem BVL schon etliche aber mehr freiwillige Abmeldungen von Spielern vor. Die Zusagen der gehenden Spieler für andere Vereine erfolgten teilweise schon im Februar bis April. Also bevor Richard Birne das Team übernahm. Da die Ligazugehörigkeit zudem bis zuletzt nicht klar war, hatte man auch kaum Zusagen von neuen Spielern. So war die Zusammenstellung einer landesligatauglichen Mannschaft schier unmöglich. Einerseits musste der Vorstand Sport nicht nur eben den Abgang von 12 Spielern verkraften, auch der Sparkurs des BVL ließ korrekterweise eine Verpflichtung von teuren Spielern nicht zu. Ständiges Verletzungspech im vorhandenen Kader ist und war auch ein Thema. Nie hatte der jeweilige Trainer –egal ob Türk, Braun oder Jennebach- mal eine nominell ähnliche Mannschaft auf dem Platz. So war es schon als Glück zu bezeichnen, wenn neben der auf dem Platz stehenden Elf mal 3 – 4 Leute auf der Bank waren. Aber mindestens 2 Wechsel im Spiel waren nicht der Taktik, sondern auftretenden Verletzungen geschuldet.

Gleiches gilt für die vom Spielbetrieb in der Saison 2017/2018 abgemeldete und neu formierte 2. Mannschaft des BVL. Die war mit guten Aussichten und Zielen gestartet, litt dann urplötzlich unter Spielerschwund. Unerwartete Abgänge zur Winterpause aber auch hier die unsägliche Verletzungsmisere.

Auf jeden Fall geht ein Dank an die Senioren der 2. und 3. Mannschaft und der Jugendabteilung, die ihr Möglichstes an Spielerabgaben nach oben machen.

Aber auch für die Kritiker: Hätte der BVL tief in die Tasche greifen sollen und „freie“ Spieler für teures Geld in den Kurwald holen? Nein. Wir wollen das sowieso nicht vorhandene Geld nicht noch verballern, sondern den Verein auf eine gesunde finanzielle Basis stellen.

Nun wird der BVL wird selbstverständlich versuchen, die Serie zu Ende zu spielen. Nach der Spielabsage vom 24.03.2019 in Rietberg mangels eines ausreichenden Kaders (an diesem 24.03.19 waren wirklich 4 Spieler übelste erkältet, 2 schon am Freitag vor dem Spiel „defekt“, 2 noch vom Vorsonntag und 2 Spieler für die Bank aus der Dritten im Vorspiel verletzt) füllt sich der Kader nun wieder –auch mit Rückgriff auf A-Jugend-Spieler-. So standen im Spiel gegen die Adlerträger aus Espelkamp viele junge echte Lippspringe auf dem Platz. Und wieder gab es 2 Verletzte. Aber die wenigen Lippspringer die dann auf der Tribüne weilten sahen eine Mannschaft, die sich nicht aufgab und immer wieder erhobenen Hauptes anrannte um wenigsten einen Treffer zu erzielen. Und das ist lobenswert. An dieser Stelle sei auf den Bezirksligisten Warburg hingewiesen, die mit nur 2 Pluspunkten in ihrer Gruppe das Tabellenende ziert. Auch diese Jungs geben nicht auf. Und das ist sportlich und klasse. Mitleid braucht auch der BVL nicht. Und keine dummen Sprüche. Nun soll und wird die Serie zu Ende gespielt werden. Umso wichtiger ist dem Vorstand unter Hinweis auf die Verpflichtung des neuen Trainers ab Sommer unter Mithilfe des Fußballobmanns Kowalleck eine junge und durch Einbau von erfahrenen Spielern perspektivische Mannschaft aufzubauen. Mit ausreichend Spielern. Mit einem guten Hintergrund. Und dem Ziel, die eigenen Jungs aus den kommenden A-und B-Jugenden einzubauen. Und die gesamte Jugend zu fördern.

Es gibt viel zu tun: packen wir es an.

Bericht: CT