02.12.2018 BVL - SUS Bad Westernkotten 0:2

logo landesligaBVL wieder mit leeren Händen

Seit Wochen plagen den BVL Verletzungssorgen. Quasi in allen Spielen konnte Coach Braun kaum auswechseln. Selbst angeschlagene Spieler mussten durchhalten. Teilweise spielte der BVL in allen Spielen bis zur Halbzeit immer gut mit und stand am Ende immer mit leeren Händen da.

Heute gegen den Favoriten stand der BVL gut massiert hinten, kam selbst aber erst kurz vor der Pause zum ersten richtig guten Abschluss, wobei sich vorher unsere Nummer 1 mehrfach auszeichnen konnte. Zur Pause konnten sich die Gäste aber mindestens einmal beim schlechtesten Mann auf dem Platz bedanken, dass man noch elft spielte. Warum der „Schiedsrichter“ nicht bei einem 1. Revanchefoul und 2. von hinten in die Beine des davonlaufen Mulle zu treten (also eine Sense mit erheblicher Körperverletzungsgefahr -nach dem Strafgesetzbuch hätte diese Sense wohl eine Strafe nach sich gezogen) - die rote Karte, sondern nur gelb zog wird auf ewig sein Geheimnis bleiben. Gleiche Arroganz des Mannes in rot-schwarz in Halbzeit 2. Wieder von hinten in die Beine, wieder nur gelb. Aber als dann ein Lippspringer Spieler beim Grätschversuch den Ball berührte und vom Torwart aufgenommen wurde gab es Freistoß am 16er, der dann zum 0:1 führte. Der Elfmeter zum 0:2 war ebenfalls mehr als fragwürdig. So urteilten selbst die glücklichen Gästezuschauer. Zu diesem Moment hätte Westernkotten nur noch zu NEUNT sein dürfen.

Die BVL-Elf: Heisener, Schwamborn (ab 41. Wefelmeier), Kawakbi, Ari, Tews, Klaus, Palermo (ab 76. Hanicke(, Mulanksy, Roxlau, Niketta.

Logo BVLNicht nur ob der letzten Spiele: Langsam aber sicher und auch unaufhaltsam nähert der BVL sich der Bezirksliga, ist nach dem letzten Spieltag vor der Winterpause Träger der so unbeliebten roten Laterne.

Die Hoffnung, die am Ende immer als letztes stirbt, dürfte schon pulverisiert sein.

Nun ist ein Abstieg, den der BVL mit seiner 1. Mannschaft ja nicht erstmals erlebt, kein Beinbruch. Im Gegenteil ist dieses ein Punkt, an dem der BVL nun schon jetzt im Winter für die kommende Serie planen kann und muss. Denn die letzten Spielzeiten und vor allem die letzte, an der der Klassenerhalt erst in den letzten Minuten des letzten Spieltages entschieden war, sind mit dem Wort Tohuwabohu (auch Wirrwarr genannt) genug beschrieben.

Nun muss dieses Schicksal genutzt werden. Und hierbei müssen die aktuellen Spieler sich zeitig zum Gehen oder Bleiben äußern. Ein Trainer, welcher auch immer, der sich schon jetzt kümmern kann, muss und soll.

Die Weiche muss umgelegt werden. Und hierbei den Schaltknopf zu drücken ist Sache des gesamten BVL-Kollektives.

Es gibt viel zu tun: packen wir es an.

Und noch ein Wort zum Artikel in der „Grünen“ vom Samstag, den 01.12.2018: es geht weiter mit dem BVL, auch wenn das so mancher nicht möchte oder "einfach unwissend nur so schreibt".

Bericht: CT